Radio an!

Auch die Radiosender helfen uns gerne. Heute morgen haben wir mit Frau Dierks vom WDR2 gesprochen und ein kleines Interview eingespielt. Auch Radio Wuppertal wird eine Ankündigung durchführen. Also Radio an und aufgepasst. 

Erinnerung!!!

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Lehrer*innen,

bald ist es so weit. Wir wollen alle Interessierten daran erinnern, dass wir uns am Dienstag, den 04.12.2018 um 14 Uhr auf dem Platz „AlterMarkt“ in Wuppertal treffen.

Wir hoffen auf möglichst zahlreiche Teilnahme an unserer Versammlung „Lehrer statt Leere“ und wollen gerne noch einmal dazu aufrufen diese Nachricht auch an alle Bekannten und Freunde weiter zu leiten. Wer weitere Informationen zu unseren Forderungen sucht oder sich vielleicht einfach zum Newsletteranmelden möchte, findet alles auf:

www.starke-eltern-nrw.de

Wir werden gemeinsam ein Zeichen setzen und darauf aufmerksam machen, dass einiges in unserem Bildungssystem falsch läuft und dringen geändert werden muss.

Denkt bitte auch daran, eine windfeste Kerze mitzubringen.

Bis Dienstag

Christian Stephan

Die Medien sind dabei!

Auch die Medien unterstützen uns. Zuerst hat sich der Deutschlandfunk angekündigt und möchte mit uns am 04.12.2018 vorab schon das Gespräch suchen. Auch der WDR möchte uns zu mehr Gehör verschaffen und wird wohl schon zuvor etwas senden und uns auch an dem Versammlungstag begleiten. Radio Wuppertal wird in den nächsten Tagen ebenfalls unsere Versammlung ankündigen.

Schriftliche Bestätigung

Es ist so weit. Heute kam die positive schriftliche Bestätigung, dass die Versammlung am 04.12.2018 um 14 Uhr auf dem Platz „Alter Markt“ in Wuppertal genehmigt ist. Auch die Bühne und Technik sind genehmigt und dürfen entsprechend aufgebaut werden. Von daher können wir nur noch einmal alle Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen aufrufen uns zu unterstützen und Präsenz zu zeigen.

Was wir fordern!

Der Zusammenschluss „Starke Eltern“, die Lehrergewerkschaft Erziehung Wissenschaft Wuppertal (GEW) und Schüler*innen aller Schulen fordern die Parteien im Landtag und in den Stadträten auf, mehr in die Schulbildung zu investieren, werden sie doch seit Jahren nicht ausreichend finanziert. Der eklatante Lehrermangel und der Unterrichtsausfall sind nicht mehr hinnehmbar.

Die Schulen sind dramatisch unterbesetzt und laufen seit einiger Zeit nur noch in einem „Notlauf-Programm“. Viele notwendige Aufgaben, von Inklusion bis hin zur Prüfungsvorbereitung, werden häufig nur noch unzureichend begleitet. Alle Fachkräfte in Schulen arbeiten dabei seit langer Zeit am Limit. Es fehlen Lehrer, Sonderpädagogen und Fachkräfte für den Unterricht, die Beratung und die Betreuung von Kindern mit Förderbedarf. An allen Ecken und Enden ist die Decke zu kurz. Letztlich trifft es alle in der Schulgemeinschaft.

Daher haben sich Eltern in Wuppertal (www.starke-eltern-nrw.de) und der Stadtverband der Gewerkschaft für Erziehung Wissenschaft Wuppertal (GEW) entschlossen, diesen Mangel nicht länger stillschweigend hinzunehmen.

Wir rufen alle Eltern, Schülerinnen, Kolleginnen und Bürger*innen auf, bei dem Protestauftakt am 04.12.2018 um 14 Uhr am Platz „Alter Markt“ in Wuppertal-Barmen mitzumachen. Wir wollen auf der Straße unsere Forderungen sichtbar machen und fordern alle Parteien mit Nachdruck auf, diese massiven Probleme im Landtag, in der Landesregierung und der Stadt endlich zu lösen.

  • Abschaffung des Numerus Clausus für alle Lehramtsfächer und auskömmliche Finanzierung der Universitäten zur Ausbildung von Lehrerinnen
  • A13 Z für alle Lehrerinnen – die unterschiedliche Bezahlung führt zu Fehlanreizen in der Ausbildung (z.B. zu viele Oberstufenlehrerinnen, zu wenige Grundschullehrerinnen)
  • deutlich stärkere Unterstützung der Kommunen durch das Land und den Bund bei der sächlichen und personellen Ausstattung der Schulen (z.B. deutlich mehr Schulverwal- tungsassistentinnen zur Entlastung der Schulverwaltung einstellen)
  • Weiterqualifizierung/Aufstiegschancen und Begleitung der Seiteneinsteigerinnen bzw. QuereinsteigerinnenEntfristung der Arbeitsverträge von Lehrerinnen
  • Kurzfristige Maßnahmen zur Kompensation des Lehrermangels
    (z.B. Schaffung eines Pools von Lehramtsstudent*innen zur
    Vermeidung spontaner Unterrichtsausfälle)
  • Mehr Planungskompetenz der Schulen (z.B. Kapitalisierung von
    zusätzlichen Stellen)
  • Langfristigere und angebotsgerechtere Stellenplanung der
    Schulen
  • Förderung einer Plattform zur weitreichenden Digitalisierung
    von Unterrichtsmaterialien
  • Primäre Verwendung von Haushaltsüberschüssen für die Bil-
    dung

Das politische Handeln muss die Bildung wieder in den Mittelpunkt stellen. Die Spaltung der Gesellschaft darf in den Schulen keinen Platz finden.

Bühne und Technik

Wir die „Starken Eltern“ und die GEW Stadtverband Wuppertal haben gemeinsam weiter an den Vorbereitungen für den 04.12.2018 um 14 Uhr auf dem Platz „Alter Markt“ gearbeitet.

Eine kleine Bühne für die bessere Sichtbarkeit sowie ein Stromerzeuger und Ton-Technik sind in der Vorbereitung. Einen Antrag für die Bühne haben wir entsprechend beim Polizeipräsidium gestellt. Auch Plakate für die Kundgebung wurden fleißig gebastelt.

Wir hoffen darauf, dass auch andere Eltern solche Plakate basteln und mitbringen. Die Kontakte mit den Medien (Radio und Fernsehen) sind angelaufen. Daher haben wir nun auch eine Presseerklärung auf die Webseite gestellt. Wir freuen uns über jeden Besucher von jeder Schule.

Die Probleme sind bekannt.

Wer jetzt glaubt wir sprechen hier nur von einzelnen Problemen oder sogar von Problemen einer einzelnen Schulform, der irrt gewaltig. Das Problem ist zum einen bekannt und betrifft in der Sekundarstufe I jede Schulform auf Grund von nicht nur kurzfristigem Lehrermangel, sondern hier reden wir von einem Jahrzehnt.

Bekannt ist dies dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen schon länger. Es gibt eine aktuelle Veröffentlichung des Ministeriums vom April 2018, die aber mit den „Chancen“ für Lehrer überschrieben ist und nicht mit den Problemen/Defiziten für Schulen.

Schaut man sich die Altersverteilung an, so wird klar, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer aus dem Schulbetrieb auf Grund ihres Alters ausscheiden werden.

Anhand der Grafik aus dem Bericht wird klar, dass in den nächsten 5 Jahren ca. 10-15% der Lehrer ausscheiden werden.

Damit kann man auch den Bedarf und auf der anderen Seite die zur Verfügung stehenden Lehrer darstellen.

In grün sieht man das jährliche Angebot an Lehrern und in hellblau den jährlichen Einstellungsbedarf. In dunkelblau sieht man das sogenannte Saldo, also die Stellen die in dem Jahr nicht besetzt werden können.

Dies summiert sich über die nächste Jahre zu einem „kummulierten Saldo“ (rote Linie) auf, das immer größer und größer wird bis zu einer fehlenden Menge von 12.000 Lehrern. Dieses defizit wird einfach jede Schule betreffen.

Also bitte nicht falsch verstehen, selbst wenn es eine einzelne Schule oder Schulform heute nicht betrifft, dann wird dies aber sicherlich in naher Zukunft der Fall sein

Ach so auch Berufskollegs kommen dabei nicht besser weg.

Protestaufruf am 04.12.18 um 14 Uhr zum Thema „Lehrer statt Leere“

In den letzten Monaten haben wir alle sicherlich festgestellt, dass es zu häufigem Unterrichtsausfall gekommen ist und immer noch kommt. Die Schulen sind dramatisch unterbesetzt und laufen seit einiger Zeit nur noch in einem „Notlauf-Programm“. Viele essentiell notwendige Projekte, von Inklusion bis zur Prüfungsvorbereitung, werden häufig nur noch unzureichend begleitet. Letztlich trifft es alle in der Schulgemeinschaft. Daher wollen wir nicht mehr weiter nur zuschauen.

Die Eltern in Wuppertal (www.starke-eltern-nrw.de) und der Stadtverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) sind entschlossen, den Mangel nicht weiter stillschweigend hinzunehmen.

Wir rufen daher alle Eltern, Schüler*innen, Kolleg*innen und Bürger*innen auf, bei dem Protestauftakt am 04.12.2018 um 14 Uhr am Platz „Alter Markt“ in Wuppertal Barmen mitzumachen. Nur auf der Straße können wir unsere Forderungen sichtbar machen und alle Parteien mit Nachdruck auffordern, diese massiven Probleme endlich in der Stadt, im Landtag und in der Landesregierung zu lösen.

Alles angekommen!

Heute sind 50.000 Flyer, 2.500 DIN A3 Plakate und 250 DIN A2 Plakate geliefert worden. Mit denen geht es direkt weiter zur GEW Stadtverband Wuppertal, um passende Pakete zu packen, die in der kommenden Woche an jede Schule in Wuppertal ausgeliefert werden.

Wo sind wir mittlerweile hin gekommen?

Natürlich wird es genug Personen geben, die das Problem klein reden, oder für gar nicht so gravierend halten, aber die Realität ist wirklich ein wenig überraschend. Wenn wir schon so weit kommen, dass die Kinder selbst den Mangel wahrnehmen und versuchen zu kompensieren, in dem Sie das Fehlen von ausreichendem Lehrpersonal abzufedern, dann sind wir als Gesellschaft nicht mehr am Anfang oder einem kleinen Problem, sondern schon über das für Kinder tollerierbare Maß hinaus gegangen.

Schaut euch dazu den Bericht des WDR an, der aufzeigt, dass ein 11 jähriger Junge sich selber auf eine Stelle an einer Schule beworben hat.

Sorry, aber wir als Gesellschaft müssen handeln, egal ob es die Verantwortlichen weiter klein reden, oder als bereits verstandenes Problem darstellen, was angeblich schon angegangen wird/ist. Seit Jahren ist das Budget zu klein und das Problem bekannt aber einfach akzeptiert.